Dienstag, 26. November 2013

Gastrezension / Seelen im Eis (Yrsa Sigurdardottir)

Rezension von: Regina alias Leserin71

Yrsa Sigurdardottir ist eine sehr erfolgreiche Krimischriftstellerin, die mittlerweile international bekannt ist. Deshalb war ich sehr neugierig auf „Seelen im Eis“, das nicht Teil einer Reihe ist.






Zum Inhalt:

Odinn ist nach dem Tod seiner von ihm getrennt lebenden Frau vom Wochenend- zum Vollzeitvater geworden, weshalb er einen sicheren Behördenjob mit kinderfreundlichen Arbeitszeiten angenommen hat. Nachdem seine Kollegin Roberta überraschenderweise stirbt, „erbt“ er ihren Fall um das Kinderheim Krokur. Dort und nicht im Gefängnis wurden in den 1970er Jahren Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren untergebracht, die kleine Dinge ausgefressen hatten und um sie von den schlechten Einflüssen fern zu halten. Odinns Neugier wird geweckt, als er feststellt, dass zwei dieser Jungen umgekommen sind.
Daneben beschäftigt Odinn auch immer wieder der Tod der Mutter seiner Tochter Run. Weil er bemerkt hat, dass das elfjährige Mädchen noch nicht darüber hinweg ist, dass die Mutter aus dem Fenster gefallen ist, entscheidet er sich doch für eine Therapie für Run.
Immer wieder wird in Rückblenden aus der Sicht von Aldis, einer Angestellten in Krokur, über die Umstände im Heim erzählt. Dabei ging tatsächlich manches nicht mit rechten Dingen zu.

Meine Meinung:

Das Buch liest sich flüssig und beschäftigt sich mit Themen, über die nicht gerne gesprochen wird. Neben dem Thema Selbstmord wird auch die Be- bzw. Misshandlung von Kindern in Kinderheimen angesprochen, was mich ins Nachdenken bringt.
Der Anfang ist der Autorin sehr stark und spannend gelungen. Vieles ließ mich gruseln, die Angst und Zweifel  der Protagonisten war für mich erlebbar, aber ich hoffte auf mehr. Während die Spannung nach wie vor vorhanden war, nahm das Gruseln im Laufe des Buches ab. Ich war aber immer neugierig auf das Ende, das mich dann anders erschreckt hat als erwartet.
Für vieles Gruselige findet sich im Nachhinein eine logische Erklärung, aber manche Dinge waren mir am Ende noch nicht klar, manche lose Enden wurden nicht verknüpft.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist durchaus lesenswert für Fans der nordischen Krimiliteratur, aber es wird nicht zu meinem Lieblingsthriller.

Montag, 18. November 2013

Friedhof / Solange am Himmel Sterne stehen (Kristin Harmel)


Fakten: 

Gelesen bis: S. 97
Gefühl beim Lesen: Langeweile
Größte Schwäche: Realitätsfern in jeglicher Hinsicht
Kleines Lob: Rezepte integriert!






Meine Kurzmeinung:

Wie hochgelobt dieses Buch doch ist! Emotional soll es sein, tief bewegend. Einige Frauen in meinem Umfeld haben mir dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt mit dem Satz: "Lass dich nicht vom kitschigen Cover abschrecken!" - vielleicht hätte ich das besser tun sollen...

Mein erster Gedanke nach 10 Seiten war: "Mensch, ist das flach..." - doch ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass mir die Figuren irgendwie näher ans Herz wachsen und ich auch über manch' leidige Wortwiederholung hinwegsehen kann. Leider ist das nicht passiert. Am meisten hat mir die Szene zu denken gegeben, in der die Protagonistin Hope zum ersten Mal ihre demenzkranke Großmutter im Krankenhaus besucht. Die Autorin versucht verbissen, auf meine Tränendrüse zu drücken - schafft es aber irgendwie nicht. Es bleibt für mich "Pseudo"-emotional und trifft mich nicht. Die Dialoge klingen gestelzt, die Charaktere verhalten sich 100 % in dem Schema, in das sie gesteckt werden. Keinerlei Überraschungen.

Letztendlich habe ich auf Sandras (Ideen-Sammelsurium) Rat gehört. Sie warnte mich vor dem triefenden Schluss ;-) Und auf ein unbefriedigendes Ende hatte ich am wenigsten Lust.

 [Was ist der Friedhof der Bücher?]

Mein "Friedhof der Bücher" / Was ist das?

Es wird Zeit für eine neue Rubrik auf meinem Blog! Dem "Friedhof der Bücher"...klingt gruselig.

Gruselig ist vor allem, wie viel Zeit man manchmal in Bücher steckt, die man besser schon nach 50 Seiten zur Seite gelegt hätte.

Lange habe ich in der Überzeugung gelebt, dass ich JEDES angefange Buch auch zuende lesen muss. Ob es mein persönlicher Ehrgeiz war oder vielmehr die Angst, etwas zu verpassen, weiß ich nicht. Vielleicht war es auch das Gefühl, dem Buch bzw. dem Autor keine faire Chance einzuräumen.


Irgendwann hörte ich den Satz: "Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen!" - und genauso sehe ich es mittlerweile mit Büchern. Warum muss ich mich seitenweise durch einen Wälzer quälen, obwohl ich gedanklich schon längst beim nächsten Buch bin? Wenn es mich nicht packt, ist es einfach nicht gut. Bumms, aus. Zumindest für mich!

Anlässlich meiner zuletzt abgebrochenen Lektüre kam mir also die Idee zu dieser neuen Rubrik. Denn ich finde, man kann kein Buch rezensieren, das man nicht zu Ende gelesen hat. Aber trotzdem habe ich eine Meinung zu diesen Büchern! Und es ist doch interessant zu wissen, WARUM jemand ein Buch abgebrochen hat.

Ich möchte aber dazu sagen: Meine "Begräbnisse" sollen nicht vorrangig als Abschreckung oder Antiwerbung dienen. Dafür sind wir Menschen zu verschieden...es geht mir nur darum, mein Erlebnis zu reflektieren und zu verstehen.

Montag, 11. November 2013

Rezension / Das Verschwiegene (Linn Ullmann)

Über die Zeitschrift "Bücher" bin ich auf "Das Verschwiegene" aufmerksam geworden und habe es mir dann von meinem lieben Mann zum Geburtstag im August schenken lassen.

Klappentext:

Jede Familie hat ihre Geheimnisse …
… aber manchmal entwickelt das Verschweigen eine zerstörerische Kraft.

In einer norwegischen Küstenstadt findet in einer nebligen Julinacht eine große Party statt. Jenny Brodal wird 75, und ihre Tochter Siri hat gegen den Willen ihrer Mutter ein Fest organisiert. Die weiße Holzvilla auf einer Anhöhe leuchtet in die Nacht, während die Gäste eintreffen und Jenny in ihrem Zimmer sitzt und nach zwanzigjähriger Abstinenz wieder zu trinken beginnt …

Wie jedes Jahr verbringen Siri, die in Oslo und an der Küste ein Restaurant führt, und ihr Mann Jon den Sommer hier, nur haben sie diesmal ein Kindermädchen für ihre beiden Töchter engagiert, weil Jon keine Zeit hat, sich um Liv und Alma zu kümmern: Er ist Schriftsteller und muss endlich sein überfälliges neues Buch abschließen. Mille, das Kindermädchen, ist 19 Jahre alt und hat vor, in diesem Sommer eine andere zu werden. Doch dann verschwindet Mille spurlos in dieser Nacht. Jeder aus der Familie hatte eine eigene Beziehung zu Mille, die er vor den anderen verbirgt. Ihr rätselhaftes Verschwinden rührt aber auch andere, tiefe Gefühle auf, nie vergessene Verletzungen, nie gelebte Sehnsüchte, Ängste und Unsicherheiten. Behutsam dringt Linn Ullmann in die Geschichte ihrer Figuren vor, trägt Schicht um Schicht der Fassade ab, bis wir ihnen so nahe kommen, dass wir verstehen, warum sie lügen und Alpträume haben, warum sie feige sind oder gemein. Sie bringt sie uns so nahe, dass wir uns selbst in ihnen erkennen.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch einerseits fasziniert und bedrückt, andererseits etwas ratlos zur Seite gelegt.

Aber ich wusste sofort zu Beginn: es handelt sich um ein ansprechendes und intelligentes Buch, das meine ganze Aufmerksamkeit verlangen wird. "Harte Kost", sozusagen. Ein Buch, das in menschliche Abgründe eintaucht.
Keiner der vorgestellten Charaktere scheint "normal" zu sein - aber was ist schon normal? Wie definiere ICH normal? Das Buch zwingt einen, sich für das Wesen anderer zu öffnen und Emphatie zu lernen.

Schwierig war für mich zu Anfang auch der Schreibstil:
Schachtelsätze, wohin das Auge reicht. Der längste, den ich entdecken konnte, ging über eine ganze Buchseite. Und doch gelingt es der Autorin dabei, den Leser in diesen Satz zu verstricken und den Satz völlig verständlich zu machen. Wir haben es hier mit einem ganz besonderen Stilmittel der Autorin zu tun. Die vielen, vielen Gedanken der Charaktere verirren sich nämlich in diesen langen, manchmal unsortierten Sätzen - und zwar ganz leise und NUR in Gedanken. Die direkte Rede fällt eher karg aus.

Linn Ullmanns Thema in diesem Buch ist die Kraft der Kommunikation zwischen Menschen, insbesondere im engen Familienkreis. Und was es für Konsequenzen nach sich zieht, wenn zwei Menschen ihre Gedanken nicht so teilen, wie es gesund für ihre Beziehung wäre.

Gefallen hat mir der Kontrast zwischen dieser ländlichen, norwegischen Idylle (und dem nach außen hin geordneten, ruhigen Leben, das die Bewohner in dieser Idylle führen) und der Getriebenheit, der Unsicherheit und der Unruhe, die die meisten der vorgestellen Personen ganz tief in ihrem Inneren plagt.

Die aktuellen Ereignisse und Rückblenden werden immer wieder aus einer anderen Perspektive aufgerollt:
Aus Sicht der unterkühlten, kontrollierten Mutter und Ehefrau. Aus Sicht des untreuen Ehemanns, der auch sonst wenig Disziplin an den Tag legt. Aus Sicht der rebellischen Tochter. Aus Sicht der resignierten Großmutter. Immer wieder wird der Versuch gestartet, Ordnung in das undefinierbare Chaos ihrer Gedanken zu bringen. Ganz alleine, aneinander vorbei. Vorbei an Schicksalsschlägen. Vorbei an Schuldgefühlen. Man kommt als Leser nicht umhin, Mitgefühl zu entwickeln - seien die Gedanken und Taten der Charaktere noch so verwerflich.

Der Mord an Mille, dem Kindermädchen der Familie, ist in gewisser Weise das zentrale Ereignis - und ist doch nicht der KERN der Geschichte. Anlässlich ihres Todes wird den Nahestehenden klar, was in ihrem Leben TOT ist, bzw. am sterben ist. Und für den Leser ist es wie ein Unfall: er muss einfach geschockt hinsehen. Doch die Protagonisten verschließen weiter die Augen, wo sie nur können - und man möchte sie am liebsten wachrütteln. 

Der Schluss ist sehr offen, bringt aber Hoffnung darauf, dass die Geschichte der Beteiligten, auch wenn sie nicht weitergeschrieben wurde, zu einem guten Ende führt. Und von daher war das Ende in gewisser Hinsicht befriedigend.

Fazit: 

Das Buch ist nicht nur für Menschen geschrieben, die sich für Psychologie oder komplizierte Familienbindungen interessieren. Es ist auch für Menschen geschrieben, die etwas über eine zwischenmenschliche Grundregel lernen möchten: und zwar der, dass man Menschen, die man liebt, auch manchmal mit Ehrlichkeit verletzen muss.

Mittwoch, 6. November 2013

Blogparade / "Was fasziniert mich an Büchern und Bibliotheken?"

Meine Freundin Christina hat mich auf eine schöne Aktion aufmerksam gemacht:

Blogparade bei Rheinland-Pfalz Blogger:  

"Bibliotheken und Bücher - zeitlose Faszination"
Bibliotheken und Bücher – zeitlose Fazination
Bibliotheken und Bücher – zeitlose Fazination
Bibliotheken und Bücher – zeitlose Fazination

Natürlich sehe ich mich als Buchbloggerin in der Pflicht, zu diesem Thema meinen Senf abzulassen ;-)


Beim Gedanken an den Fortschritt im Bereich "digitale Medien und Bücher" wird selbst MIR als offenen Menschen, was technische Neuerungen angeht, etwas mulmig zumute. Mit meinem Hang zur Dramaturgie spinne ich die Gedanken weiter: wird man den Schülern in der Zukunft keine Handschrift mehr beibringen? Wird das Papier komplett abgeschafft? Gibt es dann nur noch Tablets? Aber nun eins nach dem anderen...

Im Bereich "Über mich" schreibe ich, dass ich mich mit der digitalen Buchform noch nicht so recht anfreunden kann (obwohl ich es probiert habe!) und fleißig Papier horte.Vielleicht ist es die Sammlerin in mir, vielleicht stehe ich einfach nur darauf, ganz feierlich ein Buch zu kaufen, es auszupacken, daran zu schnuppern und es ins Regal zu stellen. Mir geht es also nicht nur um das Leseerlebnis, sondern auch um das Fühl-/ Dufterlebnis oder die Freude an einem ansprechenden Cover. Ich "lebe" Bücher.

© iStockphoto
Aber schafft man solche Erlebnisse nicht schon in anderen Bereichen ab? Beispiel "Essen":
Alles muss schneller, günstiger und praktischer werden. Man kauft günstiges Fleisch, kocht schnelle Gerichte, sitzt nicht lange mit der Familie am Tisch. Mahlzeiten werden meiner Meinung nach weniger zelebriert als früher - was schade ist, denn dabei geht Familienzeit verloren. Der Trend geht mittlerweile zum Glück schon wieder in eine andere Richtung, was mich sehr erleichtert. Alte Traditionen werden dadurch geschützt.

Genauso ist es mit dem Gang in eine Bibliothek. Geht es nicht darum, sich bewusst Zeit zu nehmen, sich auf den Weg zu machen? Gerade als Mama merke ich, wie wichtig mir meine Auszeiten sind. Ein paar Stunden in der Bibliothek bedeuten für mich einfach nur: ABSCHALTEN. Das ist meine ganz persönliche Freizeit, meine Wellnesszeit. Und das kann mir auch kein "Onleihe" ersetzen.

Und trotzdem finde ich es wichtig, dass Bibliotheken ansprechend bleiben und BEIDES bieten. Das eine schließt das andere nicht aus. Ich bin da kein Freund der Extreme. Nur weil ICH mit eBooks nichts anfangen kann, dürfen Bibliotheken ihren Auftrag nicht ignorieren. Ich kenne unzählige Menschen, die parallel lesen: abends wird auf dem Sofa ein "echtes" Buch gelesen und in den Urlaub nimmt man den eBook-Reader mit.

Meine Aufgabe ist es im Moment, ein gutes Maß zu finden. Denn Bücher sind auf Dauer kostspielig und nehmen Platz weg - weshalb ich auch gerne auf das traditionelle Angebot von Bibliotheken zurückgreife. 

Montag, 4. November 2013

Rezension / Lost places (Johannes Groschupf)

Eher zufällig bin ich über Lovelybooks an “Lost Places” von Johannes Groschupf geraten und konnte mir unter dem Titel zunächst gar nichts vorstellen.

Der Klappentext gibt aber schon das Wichtigste her: eine Handvoll Jugendlicher erforscht das vergessene und verlassene Berlin. Sie sind sogenannte „Urban Explorer“, die wie Katzen durch die Nacht schleichen. 

Da ich vorher noch nie etwas von Urban Explorern gelesen hatte (es scheint ein richtiges Hobby zu sein), musste ich mich natürlich um ein Rezensionsexemplar bewerben.  

Klappentext: 


Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es richtig gefährlich.Mehr anzeigen




Meine Meinung: 


Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen, was für mich als selbsternannte „Langsamleserin“ schon sehr beachtlich ist.


Der Einstieg in das Buch fällt leicht: Groschupfs klare, knackige Sprache verleitet zum ständigen Weiterlesen. Auch wenn die ersten Seiten eher beschreibend sind, bzw. die richtige Handlung noch auf sich warten lässt, wird der Fokus schnell auf die sehr unterschiedlichen Charaktere unserer Clique gelenkt. Charaktere, die man unbedingt näher kennenlernen möchte. Was bewegt sie? Warum sind sie so drauf? Doch so unterschiedlich sie auch scheinen: es verbindet sie etwas. Nämlich die Sehnsucht nach Abenteuern und dem Ausbruch aus dem Alltag. 


Die Beziehungen der jungen Leute untereinander und zu ihren Familien werden schonungslos ehrlich beschrieben. Man merkt, dass der Autor sich eingehend mit den Wünschen und Abneigungen dieser Generation (die nicht seine eigene ist) beschäftigt hat. Das hat mir sehr gefallen…man wird selbst wieder jung, erinnert sich, beginnt zu verstehen. 



Zum Schreibstil im Allgemeinen: Extraklasse. Auf souveräne Art wird Spannung aufgebaut und aufrechterhalten. Obendrein fühlt man sich beim Lesen, als wäre man Live dabei - mit der Taschenlampe/ dem Zippo/ dem Handy in der Hand. Die Bilder, die manchmal im Kopf entstehen, sind wirklich schauderhaft…


Auch die Liebe und das Knistern zwischen zwei Urban Explorern kommt nicht zu kurz und sorgt für eine explosive Mischung. 


Sehr interessant war für mich auch das Hintergrundwissen über die (auf dubiose und erstaunliche Art) verlassenen Gebäude in Berlin. Fabriken, ein Kinderkrankenhaus, eine Frauenklinik, ein Sanatorium inkl. Inventar…diese Kulissen eignen sich wirklich wunderbar als gruselige Schauplätze in dieser Geschichte. Und erzählen sogar ihre eigene Geschichte…


Der Schluss war sehr rund und befriedigend, aber in meinen Augen leider nur mäßig überraschend. Nach den vorhergehenden Steilvorlagen habe ich wohl mehr vom Ende erwartet.


Fazit: 


Ich selbst wäre im wahren Leben viel zu feige dafür, mich als Urban Explorer auf den Weg zu machen. Und daher bin ich umso glücklicher, dass ich voll und ganz in die Welt unserer Urban Explorer in "Lost places" abtauchen konnte – und zwar mit Haut & Haaren.


Dieses Buch hat mich insgesamt überrascht, gefesselt, fasziniert!

Wer Lust darauf hat, Berlin von seiner stillen, verlassenen Seite kennenzulernen und sich dabei gehörig zu gruseln, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen!