Montag, 21. November 2016

Friedhof / Weitlings Sommerfrische (Sten Nadolny)

Fakten: 

Gelesen bis: S. 50
Gefühl beim Lesen: "Wo soll das Ganze hinführen? Eigentlich interessiert es mich nicht..."
Größte Schwäche: Ausschweifend geschrieben
Kleines Lob: Anspruchsvolle Sprache





Meine Kurzmeinung: 

Die vielversprechende Romanidee hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Nur leider war der Inhalt nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Der Protagonist unternimmt zwar eine Zeitreise in die Vergangenheit - aber dadurch, dass er weder Fühlen noch Handeln und somit nicht in das Geschehen eingreifen kann, verlor das Buch seinen Reiz für mich. Es scheint tatsächlich eher eine philosophische Abhandlung zu sein, was mich ja grundsätzlich nicht abschreckt. Aber aufgrund der Passivität des Protagonisten konnte mich das Buch einfach nicht mitreißen. Ich denke dieses Buch ist etwas für Menschen, die sich für das Segeln interessieren und/oder den Chiemsee kennen und/oder die Nachkriegszeit etwas näher miterlebt haben und mit den sehr weitschweifend beschriebenen "Insidern" etwas anfangen können.

 [Was ist der Friedhof der Bücher?]

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